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Heiter bis wolkig

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Neo 11.09.2026 16:11
 
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Neo 11.09.2026 16:19
 
Schlaflos11 11.09.2026 18:38
Beitrag von Heiko Seelig

"Wir brauchen die Migration, weil Deutsche zu wenig Kinder bekommen und die Bevölkerung überaltert...?

Das kann man ändern:
Stellen wir uns einfach mal vor, Kindergärten würden im selben atemberaubenden Tempo wie Asylheime aus dem Boden schießen. Neugeborene erhalten 2500 Euro Willkommensgeld.
Der Staat zahlt für jedes Kind 33 Euro/Tag für dessen Unterbringung. Das Kindergeld wird auf das Hartz IV-Niveau erhöht samt Wohnkosten.

Hunderte Gutmenschen stehen mit Blumensträußen vor der Entbindungsklinik. Öffentliche Verkehrsmittel sind für Kinder kostenlos. Genau wie Tageseinrichtungen, Sportvereine und Universitäten.
Kinderfeindlichkeit wird als Volksverhetzung geahndet. Die Versorgung mit Mittagessen wird übernommen.

Gutherzige Bürger spendieren das erste Fahrrad und Arbeitslose reparieren diese. Bei Lernschwachen erfolgt kostenlose Nachhilfe.
Wenn Kinder ohne Frühstück in die Schule kommen, stehen die Linken und Grünen mit Fressbeuteln bereits im Schulhof.
Arme, hyperintelligente Kinder müssen nicht mehr als Fabrikarbeiter malochen, weil der Staat ihr Potential erkennt und die vollen Kosten ihrer Ausbildung übernimmt!

Dumme müssten nicht mehr in die Politik, weil auch für sie ein menschenwürdiges Dasein gesichert ist, ohne größeren Schaden anzurichten.
Und die Gefängnisse wären leer, weil wir nicht mehr unser Augenmerk auf die Integration ausländischer Krimineller richten müssten, sondern auf die natürliche Integration unserer Kinder in eine solidarische Gesellschaft!"

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Schlaflos11 11.09.2026 18:43
Skandal im Bundestag

„Ethnische Säuberung“: AfD-Fraktion zeigt Kanzler Merz an
Nach seinem Vorwurf, die AfD wolle „nichts anderes als eine ethnische Säuberung“, hat Merz viel Kritik – auch von Historikern – einstecken müssen. Jetzt erstattet die Fraktion Strafanzeige.
BERLIN. Die AfD-Fraktion im Bundestag hat Strafanzeige gegen Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) wegen „verleumderischer Beleidigung“ erstattet. Das teilte sie am Donnerstagabend auf X mit. Anlass für den Schritt ist dessen Rede während der Generaldebatte im Bundestag am Mittwoch.

Merz hatte der Partei vorgeworfen, deren Konzept der sogenannten Remigration sei „nichts anderes als eine ethnische Säuberung nach Hautfarbe und Herkunft“. Das hatte für Empörung unter deren Abgeordneten gesorgt, die so weit ging, dass Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) damit drohte, die gesamte Fraktion aus dem Plenum zu werfen.

Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Fraktion, Stephan Brandner, erklärte nun: „Friedrich Merz hat mit seiner Rede mal wieder eine Grenze überschritten, diesmal jedoch strafrechtlich relevant.“ Die Äußerung sei darüber hinaus „haltlos und widerwärtig“. Damit wolle der Kanzler „unsere Bundestagsfraktion und jedes einzelne Mitglied in den Dreck ziehen“.

Anlass ist die Rede des Bundeskanzlers während der Haushaltsberatungen im Deutschen #Bundestag am Mittwoch, in der er der AfD-Fraktion vorgeworfen hatte, sie propagiere „#Remigration“, was „nichts anderes“ sei „als eine ethnische Säuberung nach Hautfarbe und Herkunft“. Dazu teilt… pic.twitter.com/yYFGBYpQKr

Die AfD-Fraktion stehe „fest auf dem Boden des Grundgesetzes“. Die Unterstellung des Ziels der ethnischen Säuberungen bedeute „in letzter Konsequenz Vertreibungen und Morde“. Sie sei „so eindeutig, dass hier die Justiz tätig werden muss“.

Merz-Kritik auch von Medien und Historikern
Brandner betonte, „die Äußerung des Kanzlers ist auch nicht etwa von der Indemnität gedeckt“. Diese schützt auch besonders scharfe Attacken im Bundestag vor Strafverfolgung. Die AfD-Fraktion meint, es handele sich „um verleumderische Beleidigungen, die sich nicht nur gegen jedes einzelne Mitglied der AfD-Fraktion richten, sondern letztlich auch politisch gegen Millionen Bürger“.

Kritik an Merz‘ Vorwurf war auch von Journalisten und Historikern gekommen (JF berichtete). Selbst die ARD-„Tagesthemen“ nannten die Worte eine „verbale Entgleisung“. In einem Kommentar hieß es: „Das geht zu weit.“

Der frühere CDU-Vordenker Andreas Rödder, Professor für Neueste Geschichte, sagte: „Was die AfD migrationspolitisch fordert, mag man ablehnen.“ Aber: „Eine ethnische Säuberung, wie wir sie aus der Geschichte kennen und die stets mit Gewaltmaßnahmen verbunden war, ist es nicht.“

Wie definiert die AfD „Remigration“?
Auch der jüdische Historiker Michael Wolffsohn kritisierte den Kanzler: „Bei aller Kritik an den Remigrationsplänen der AfD kann von einer ethnischen Säuberung keine Rede sein.“ Denn eine gewaltsame Vertreibung könne er bei der AfD nicht erkennen.

Die AfD definiert den einst in der Wissenschaft gebräuchlichen Begriff „Remigration“ als Abschiebung der rund 200.000 vollziehbar ausreisepflichtigen Ausländer in Deutschland. In einem Papier der Partei dazu heißt es: „Remigration umfasst alle Maßnahmen und Anreize zu einer rechtsstaatlichen und gesetzeskonformen Rückführung ausreisepflichtiger Ausländer in ihre Heimat.“ (fh)
 
Schlaflos11 11.09.2026 18:48
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