Weblog von Byzantinerin

Dieser Blog wird von Byzantinerin moderiert.


Wie sich doch die Zeiten ändern!

Während sich früher im Osten angeblich keiner der Stasi entziehen konnte, holt man sich heute den Abhördienst freiwillig ins Haus. Alexa, heißt die Kleine. Niedlich anzusehen im meist kleinen Schwarzen, mit ein wenig dezentem Schmuck.

Hat man sich für sie entschieden, bekommt sie ein Plätzchen zugewiesen, von dem aus sie ihre Ohren spitzt. Jederzeit bereit, Gesagtes aufzuschnappen, was von ihr natürlich gespeichert wird, nebenbei auf Sprachbefehle wartend. Denn sie will ihrem Kommandeur (Er, Sie, Es) stets zu Diensten sein.

Man kommt ins Staunen, über das, was sie auf dem Kasten hat. Und spielen kann man mit ihr sogar auch.
Da kann die Versuchung schon groß werden, sich dieses kleine Ass ins Haus zu holen.

Mir kommt da gerade der Gedanke, ob es wohl auch einen Alex gibt? Zwar ist das nicht wirklich von Interesse für mich, ich bin nur neugierig.
Denn ich spiele lieber anders, Befehle geben ist nämlich nicht so mein Ding und belauschen lassen mag ich mich auch nicht heimlich.
Was früher nicht war, muss ich  heute nicht an mich ran lassen.

Der  häuslichen Privatsphäre wird  meines Erachtens plötzlich kaum noch bis gar keine Beachtung geschenkt.
Immer hören die eingebauten Mikros mit, es sei denn man schaltet das Gerät aus...

Wie sagte mir neulich jemand „Wir finden´s lustig...“  Meinen Segen haben sie.


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Plötzlich ist ein neuer Mensch da. Auch wenn es erst ein Menschlein ist, das ein Mensch werden wird.

Wobei, so plötzlich ist es ja nicht, immerhin dauert es 9 Monate, bis er auf der Welt erscheint.

(Natürlich gibt es bezüglich der Dauer, bis es so weit ist, auch Ausnahmen, aber auf die möchte ich nicht weiter eingehen.)


Man hat also ein gutes dreiviertel Jahr Zeit, sich darauf vorzubereiten, bis  man diesen Neuankömmling begrüßen kann, sei es nun in der eigenen Familie oder einer entfernteren... Und man freut sich sehr darüber.

Während der ganzen Zeit drückt man die Daumen, hofft, dass alles gut gehen möge,

erinnert sich an Vergangenes, als das letzte kleine Menschlein in die Familie hineingeboren wurde. Stellt sich vor, wie dieses vormals kleine Menschenkind, mein lütter Enkel, der inzwischen ein Zweitklässler ist, nun ein großer Bruder werden wird.

Sehr aufgeregt ist er gewesen, wie sein Papa, und gleichfalls besorgt um seine Mama, ob es ihr und dem Baby gut geht.

Nun ist er stolz, stolz auf sein Geschwisterchen. Vor einigen Wochen ist der Storch gelandet und hat ihm endlich sein Schwesterchen gebracht.
Doch natürlich weiß er Bescheid, dass der Storch nicht dazu berufen ist, die Kinder zu bringen...

Und ich? Ich bin nun Oma von einer Enkeltochter. Ein komisches Gefühl. Mal gucken wie das wird, mit einem Mädchen, ich habe ja nur Erfahrung mit drei Jungs. Vielleicht kann ich sie ja später, wenn sie so 15 ist, für Stöckel, Kleider, Röcke, Handtaschen und Hüte begeistern!? Das erste Hütchen bekommt sie im Frühjahr. Mit Kleidchen und der ersten winzigen Handtasche wurde sie von mir auf dieser kalten Welt begrüßt.

Denn schließlich muss ich doch rechtzeitig beginnen, ihr die richtige Mädchenwelt zu zeigen, um sich als Mädchen wohl zu fühlen, und nicht ein schlechtes Gewissen zu entwickeln, wenn sie Mädchensein auch zeigen möchte. Das handwerkliche Geschick von Oma und Uropa, so hoffe ich, ist ihr wie beim Lütten mit in die Wiege gelegt worden...





Tja, und so wie ein neuer Mensch plötzlich da ist, kann ein Mensch plötzlich weg sein.

Auch wenn sich manchmal ein Abschiednehmen über einen langen Zeitraum erstreckt, so kann der letzte Weg, der eingeschlagen wurde, einer von Minuten oder Sekunden sein.Völlig überraschend und ohne jegliche Möglichkeit eines Abschiedes, Fragen nach dem Warum bleiben unbeantwortet.


Genau eine Woche vor dem freudigen Ereignis hörte ich vormittags im Autoradio von der Sperrung einer Bahnlinie ca. 40 km von uns entfernt, und die Gründe dafür. Ich dachte während der Meldung an den Lokführer, der dieses Ereignis nie vergessen würde, hoffentlich nicht für den Rest seines Lebens traumatisiert,  und an das Opfer.

Zwei Tage später kam meine alte Nachbarin an den Zaun, während ich den Rasen mähte,(was sich im letzten Jahr bis Ende Oktober zog), sie müsse mir was erzählen...

Man kannte sich ein Leben lang, hatte gemeinsam die Schule besucht, hatte gemeinsame Freunde und Bekannte, war sich hin und wieder über den Weg gelaufen. So wusste ich zwar um ihre Not aus zurückliegenden Jahren, doch hatte ich angenommen, die wäre überwunden.  Nicht immer ist die Kunst des eigenen Schauspielerns für die anderen von Vorteil. So wie die Angehörigen traf es mich heftig.

An einem Freitag war ich zur Abschiedsfeier. Ich schrieb ihm in die Karte „Liebe schafft nicht alles.....“


Kommentare (12)

17.06.2018 14:33

Da es an anderer Stelle um meinen Blog geht, und mein Verhalten dort,
gibt’s mal ein paar Worte dazu, in erweiterter Form.

Nachdem sich ein Duo im Blog „Kippenschnippser“ recht heftig und weitaus mehr als nur über das Kippenschnippsen ereiferte, bedankte ich mich, und bat, sich im privaten Chat weiter zu unterhalten, denn das Thema wäre nicht „um die Wette schimpfen über Raucher“.
Was dann unschöne Reaktionen nach sich zog.

Blogs sind dazu da um gelesen zu werden, und es wäre schön, wenn öfter mal versucht würde, das Geschriebene auch zu verstehen.
Lesen, verstehen, nachdenken, schreiben, wäre die richtige Reihenfolge, wenn man sich genötigt sehen würde, seinen Senf dazu zu geben.

Wenn jemand Spaß daran hat meine Texte zu lesen, freut es mich.
Mancher möchte kommentieren, mancher nicht. Das ist für mich so in Ordnung.

Aber ich nehme mir heraus, nett zu bitten, Zankereien oder ausuferndes Diskutieren zu meinen Einträgen zu unterlassen. Was ich heute zum ersten Mal getan habe.

Dass sich dann das Duo derart auf den Schlips getreten fühlte, muss ich akzeptieren, aber nicht unerwidert hinnehmen.

Das Mitglied, das es zum Trio wachsen ließ, ist seit´ner Weile nach x-mal gelöschten Profilen auch wieder dabei. Ich kann mich erinnern, wie anfangs vereinzelt geklagt wurde, wo sie denn wäre, sie möge sich doch wieder anmelden. Nur lange dauerte das nicht, Stimmen wurden lauter, die ihr aufzeigten, dass man von der gezeigten Blogpräsenz samt Kommentaren, einfach nur noch genervt war.

Den Tipp Wandergirl, hatte ich Dir ja schon geschrieben, nur der Vollständigkeit halber lass ich den drin.
Kleiner Tipp...
Wenn Du bei  unter Gesperrter Benutzer den Benutzer "Byzantinerin" entsperrst, kannst Du ihren Blog lesen, wenn Du eingeloggt bist und könntest sogar kommentieren.
Wenn Du nämlich jemanden sperrst, hast Du auf deren/dessen Blog automatisch keinen Zugang mehr.

Sie hat Dich nämlich nicht gesperrt.

Selbst wenn Du jemanden gesperrt hast und Deinen Zugriff damit auch, kannst Du trotzdem lesen, nur musst Du das dann uneingeloggt tun.


Wenn ich Deine Texte und Kommentare lese, dieKurze, geht mir inzwischen der Hut hoch. Man, ich kanns´nicht mehr lesen....

Pure Nörgelei über alles hier, über die Nutzer an sich, über ihr Verhalten im Austauschen persönlicher Nachrichten, deren Reaktionen oder Nichtreagieren, über Nicknamen usw. Zerfledderst lesbare Infos aus Profilen... Du weißt Bescheid über warum und weswegen...
Diese ewige Nölerei über die Profile, die Deines Erachtens nicht „ordnungsgemäß“ ausgefüllt sind.
Natürlich gibt’s auch sachdienliche Hinweise, wie man sich und sein Profil doch darstellen sollte, denn Du hast ja voll den Durchblick, Du weißt, wie man das exakt zu tun hat.
ABER Es bleibt doch jedem überlassen, wie er sich anfangs präsentieren möchte, ob nun mit oder ohne Foto, ob er viel oder wenig preisgeben möchte...

Und das ganze immer und immer wieder. Scheinbar nimmt keiner die gut gemeinten Aufforderungen wahr oder hört drauf, trotz Nachdrücklichkeit und Begründung?

Das Pauschalisieren ist auch ´ne gewisse Unart, rede oder schreibe bitte nur für Dich, und nicht dieses Verallgemeinern mit „ die Blogschreiber“ oder „wir“....

Du kannst interpretieren, aber nicht bestimmend äußern, was wer gemeint hat und was nicht....
Mit Sicherheit bekommt jeder Blogersteller mit, was in seinem Blog passiert, auch wenn er sich nicht meldet oder verspätet. Nicht jeder hat den ganzen Tag Zeit, auf den Monitor oder das Display zu starren.
Auch wird keiner weinen, wenn er in Ungnade gefallen ist, indem er damit abgestraft wird, von Kommentaren verschont zu bleiben.

Übrigens, wenn man über alles und jeden stets und ständig am Toddern ist, bringt das den Anschein, mit sich selbst uneins zu sein. Ein Blick ins Profil zumindest lässt ahnen.

Hey Miri/Seele/Ingwer....! Wenn ich schieße...., aber das lasse ich mal.
Nun seit ´ner Weile wieder da, machst Du weiter wie gehabt.
Vielleicht kannst Du Dich noch erinnern, dass ich nicht die Einzige war, die sich zu Deinem Auftreten damals äußerte.
Meine Kommentare von damals habe ich noch in der Ablage, lass das Verbreiten von nicht Zutreffendem.


Schönen Sonntag, nun geht’s gleich los, ich bin gespannt...


Kommentare (16)

16.06.2018 20:46

Das sind Spezialisten, die ich ganz besonders "mag".
Nur leider kann ich ihrer partout nicht habhaft werden.
Kennt Ihr solche Typen auch? Oder seid Ihr sogar selbst solche Banausen?

Man, was habe ich heute beim Rasenmähen der Böschung und des Vorgartens für eine Menge Schietdreck aufgesammelt, und dann wäre da noch der kombinierte Bürgersteig/Radweg sauber zu halten. Alles in allem eine Fläche von 20 m x 8m. Da kommt einiges an Zigarettenkippen zusammen, ne ganze Müllschaufel voll.
An die anderen Rasenflächen hinter dem Haus kommt von denen keiner ran, das kann ich abmähen und auf den Kompost schütten.

Können die ihre abgerauchten Glimmstängel nicht anderweitig entsorgen? Einfallslosigkeit gepaart mit Bequemlichkeit lassen sie diese grässlichen Kippen vom Auto oder Fahrrad aus weg schnippen. Die landen dann auf dem Bürgersteig, auf der Rasenfläche vom Bürgersteig bis zur Grundstücksgrenze und im Vorgarten.
Mit Sicherheit gibt’s auch Fußgänger, die sich dran beteiligen, vielleicht beim Ausführen ihres Hundis oder während sie am Morgen unterwegs zum Brötchenholen sind. Ansonsten ist nicht viel Volk im Dorf unterwegs.

Einige dieser Spezialisten sind so firm in diesem Sport, dass deren Zigarettenstummel bis hinter das Tor der Hofzufahrt fliegen, was gut 9 m sind.
Meine Mutter veranlasst dass öfter mal verwundert zu fragen, „War jemand hier?“ Was ich mit ´ner Gegenfrage beantworte „Wieso, wie kommst Du darauf?“ Sie „Da liegen doch Kippen...“ Ich „Ich steh nicht auf Raucher.“ Dann ist das Thema erledigt.

Meine Nachbarin ärgert dieses Raussuchen der Kippen bevor man mit dem Rasenmäher über die Rasenfläche fahren kann genauso wie mich. Und außerdem, wie sieht das aus, wenn diese Dinger überall herum liegen.

Von uns aus können die Typen qualmen so viel sie wollen, nur wäre es schön, wenn sie den letzten Kippenrest bei sich behalten...


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