Eine fiktive Geschichte... als ganz spezieller Neujahrsgruß

Blog von Byzantinerin
Eine fiktive Geschichte (vom 5. 5. 15)

Endlich! Karo freute sich riesig auf den Kaffee mit Gunnar. Er hatte Laune, Lust und Traute, und obwohl nur ganz wenig Zeit, hatte er einer kurzen Verabredung zugesagt. Sie wollten sich am Strandaufgang zur Ostsee, ganz in der Nähe seines Hotels für einen Augenblick – eine oder zwei Zigarettenlängen treffen und ein Stück am Strand entlang spazieren.
Karo war neugierig, sie „kannte“ ihn vom Telefonieren, von Fotos und von seinen Mails, die selten länger waren als 3, 4 Worte.
Nun würden sie sich anschauen, miteinander reden und riechen können.

Sie hatte ihr Auto auf dem nicht weit entfernten Parkplatz abgestellt. Mit einem Lächeln im Gesicht, und an sich hinunter schauend, stieg sie aus. Sehr schön, sie war zufrieden. Oh, nur nicht vergessen, die Kanne musste sie noch in ihrer Tasche verstauen. Sie hatten abgesprochen, während ihrer Strandwanderung gemeinsam eine Tasse Kaffee zu genießen. Die Zeit für einen Cafébesuch hatte er nicht.

Würde sie ihn erkennen? Gunnars letztes Foto gefiel ihr sehr, wie die anderen Bilder auch, doch auf dem letzten hatte er ein verwegenes Aussehen. Würde er sich seitdem sehr verändert haben? Würde er sie erkennen? Schließlich hatten sie sich zu einem Plausch am Strand bei Wind und Wellen verabredet. Wieder musste sie schmunzeln, sicher war er auf ihren Anblick nicht gefasst. Und während sie an seine Stimme dachte, und dass sie ihn daran garantiert erkennen würde, lief ein kleiner Schauer über ihren Nacken. „Okay, Karo, los geht’s!“ Sie war sehr nervös und sprach sich Mut zu.

Karo wusste, was ihm an einer Frau gefiel, sie wollte Gunnar überraschen, und ihm nicht beim ersten Mal in Jeans gegenüber treten, wer wusste, ob´s ein zweites Mal geben würde...

Als sie den Weg durch die kleinen Dünen genommen hatte und hinunter zum Ufer ging, spürte sie die Blicke der wenigen Strandbesucher, die sich noch nicht vom Anblick des Meeres lösen konnten.
Die Sonne war auf dem Weg, den Tag zu verlassen, damit der Mond seinen Dienst tun konnte. Ein wunderschöner Anblick.
Der Wind spielte mit Karos langen Haaren, als sie mit ihren Hüften schwingend nah am Wasser, dort, wo der Sand fest war, entlang schritt. Geradewegs auf einen jungen Mann zu, der sich rauchend auf und ab gehend, etwas entfernt aufhielt. Sie spürte, wie sich ihre Wangen erhitzten, noch hatte er sie nicht gesehen, sie konnte auf seinen Rücken blicken. Was, wenn er sich jetzt umdrehen würde? Sie blickte noch einmal kontrollierend an sich hinab, strich mit der rechten Hand über ihren Rock, sah auf ihre dunklen Nahtstrümpfe und die Bluse. Mit sicherem Schritt ging sie ihm auf ihren roten Highheels die letzten Meter entgegen. Ihr Herz schlug so heftig, dass es ihr fast schien, es würde aus ihrem winzigen BH hüpfen, sie war so furchtbar aufgeregt. Gleich würde sie ihm gegenüber stehen.
Gunnar blicke in den Sonnenuntergang, er machte eine gute Figur - Karo hätte ihn so eine Weile beobachten können. Plötzlich drehte er sich um, regungslos blickte er Karo an, sie ging die letzten Schritte lächelnd auf ihn zu, stand nah vor ihm. Leise sagte sie „Hallo, da bin ich, ...!“

Karo, leicht verlegen, weil sie den Satz im Kopf weiterdachte „..., das kleine Luder!“, schaute Gunnar in seine blauen Augen und reichte ihm zur Begrüßung zaghaft die Hand. Aus dem Augenwinkel bemerkte sie, wie er sie musterte und bangte, ob sie ihm gefallen würde. Er, ein Mann im besten Alter, stand vor ihr, den Sonnenuntergang im Rücken, in seinen strahlenden Augen war ein Funkeln. Nach so langer Zeit standen sie sich endlich gegenüber. Sie hoffte, dass er nicht spüren würde, wie ein leichtes Zittern ihren Körper erfasst hatte.

Gunnar sagte lachend „Naaa?“ und erwiderte fest ihren Händedruck. Er war sehr attraktiv, in den schwarzen Jeans und dem anthrazitfarbenen Hemd sah er einfach phantastisch aus. Und seine Stimme...., die würde Eis zum Schmelzen bringen! Oh je, Karo bekam weiche Knie und fühlte sich plötzlich nicht mehr so sicher auf ihren roten Pumps. Ihr schien, so wie Gunnar ihre Hand hielt, konnte er sicher ein Mann der klaren Ansagen sein.

Sie hatte das Gefühl, dass seine Augen mit diesem tiefen Blick sie verwirrten. Zum Glück fiel Karo ein, dass sie die Kanne in der Tasche hatte. „Darf ich Dir einen Kaffee anbieten, bevor wir „losmarschieren“? “Ja, bitte!“ Gunnar zündete sich eine Zigarette an, während Karo ihre Tasche abstellte, um das Getränk und die Tassen hervor zu zaubern. Sie bemerkte, dass er sie beobachtete.
Als sie sich bückte, drehte sie sich so, dass Gunnar ihr auf den knackigen Hintern sehen konnte und ihm die Nähte auf den Strümpfen nicht entgehen konnten. Sie schmunzelte, als sie sein leises Hüsteln vernahm, tat aber so, als ob sie dies nicht wahr genommen hatte. Mit flinker Hand öffnete sie die Kanne, goss zwei Tassen ein und richtete sich auf, dabei gewährte sie Gunnar einen Blick in ihr Dekolleté.
Karo erschien nie zugeknöpft, denn sie liebte es, ihre Weiblichkeit zu präsentieren, doch heute machte sie den Eindruck, etwas frivoler gekleidet zu sein.
Gunnar zog die Augenbrauen hoch, was hatte das wohl zu bedeuten, und streckte ihr seine Hand entgegen, um ihr eine Tasse abzunehmen. Ja, Karo war eine Süße, aber eben auch manchmal ein kleines Luderchen.

Stumm, sich immer wieder anschauend, blickten sie hinaus aufs Meer und tranken ihren Kaffee...

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Kanne und Tassen hatten sie abgestellt, sie würden den gleichen Weg zurück gehen. Sie gingen eng nebeneinander am Wasser entlang, leise plätscherten die kleinen Wellen ans Ufer. Es war ungewöhnlich, dass nur ein sanfter Wind wehte.
„Wolltest Du nicht wissen, wie ein Raucher beim Küssen schmeckt? Oder weißt Du das schon?“ hörte Karo Gunnar fragen.
„Ja“, sagte sie, das möchte ich noch immer wissen. Ich weiß es noch nicht.“
Im gleichen Moment spürte sie Gunnars Hand um ihre Taille , kräftig zog er sie an sich. Sie sahen sich beide tief in die Augen. Ihre runden vollen Brüste, nur von einem winzigen BH gehalten und eher verziert, als verdeckt mit der transparenten Bluse, berührten seinen Körper, spürten seine Wärme durch das Hemd und wie sein Atem schneller wurde. Karo fühlte, wie sich ihre Brustwarzen verhärteten und befürchtete, dass Gunnar das aufgefallen sein könnte. Sie kam nicht zu weiteren „ängstlichen“ Gedanken, seine Augen hielten sie gefangen, sie vernahm ein leises „okay...“, spürte, wie er mit seiner Hand in ihren Nacken griff und ihren Kopf zu sich heranzog, dann berührten seine Lippen ihren Mund. Während seine Zunge sich den Weg zwischen Karos Lippen hindurch suchte, lockerte er seine Hand an ihrer Taille, ließ sie über ihre Bluse gleiten und auf ihrer Brust verweilen. Karo drückte ihren Körper ganz fest an seinen, schob ihr Knie zwischen seine Schenkel.

Sie genoss seinen langen Kuss und wie wunderbar er schmeckte, ganz versonnen nahm sie Gunnars Geruch begierig auf und merkte erst, als seine Hand einen Knopf ihrer Bluse öffnete, wie er über ihren Busen strich. So konnte er nun nicht nur ihre Brüste in dem winzigen BH fühlen, er konnte sie auch betrachten.

Die Sonne war untergegangen, der Mond hatte sich hinter einer Wolke versteckt, als Karo und Gunnar, der seinen Arm fest um ihre Schultern gelegt hatte, durch die Dünen zurück gingen. Es war Zeit, sich zu verabschieden. Gunnar hatte am nächsten Morgen, einem Freitag, noch einen Termin, bevor er zurück fuhr. Nun begleitete er Karo zu ihrem Auto. Noch einmal umarmte Karo ihn, küsste ihn auf seinen Hals und flüsterte ihm „Schade“ ins Ohr. “Schau´n wir mal. Kleine, lass´mal Dein Handy an, wir hören uns morgen früh...“ Mit einer Zigarette in der Hand ging er Richtung Hotel.

Kommentare

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Zwergelstern 02.01.2017 um 18:48

Du schreibst immer so schön

Schade das ich dieses Talent nicht in mir habe.

Hut ab
 

Byzantinerin 16.01.2017 um 14:27

Danke für diesen Kommentar!

Ich freue mich, wenn meine Texte gefallen.

Schöne Grüße von der Insel
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