Persönliche Dating-Regeln

Blog von spinatrabe

Meine langen Erfahrungen mit der Online-Suche nach der "Richtigen" haben sich mittlerweile zu Regeln verdichtet darüber, was man bei diesem Weg des Kennenlernens beachten sollte. Also Regeln, die zwar nicht lebenswichtig sind, und schon gar nicht welche, die Erfolg garantieren - aber einfach Regeln, die helfen, Unannehmlichkeiten zu minimieren:

1.) Auf Menschen, die propagieren, das Aussehen sei unwichtig, müsse unwichtig sein, dürfe keine Rolle spielen, lass dich gar nicht erst ein! Es besteht die Gefahr, dass diese Menschen sich aus gutem Grund auf diese Ansichten versteifen - der in ihrer eigenen Unattraktivität zu suchen ist.



 



Okay, wir sind ja hier alle schon Ü40 und da sollte man abgeklärt genug sein zu bekennen, dass es beim Kennenlernen und bei Beziehung auch immer um dieses gewisse Wort mit 3 Buchstaben geht. Also...



 



2.) Keine Blind-Sex-Dates! Also nicht sich ausdrücklich zum Sex zu treffen mit jemand, den man noch nicht mal angezogen je zuvor gesehen hat.

2.a.) Schon gar nicht zu Hause! Denn auf "neutralem Spielfeld", da kann man sich notfalls wesentlich leichter aus der Affäre ziehen als wenn man bei einem "Reinfall" in der Wohnung ist oder ihn gar bei sich selber in der Wohnung hat.

3.) Steigere dich aufgrund eines tollen Mailwechsels nicht zu sehr in rosige Phantasien hinein! Wenn du eine reale Beziehung anstrebst, dann ist auch die reale Begegnung das Entscheidende. Wenn die reale Begegnung nicht hält, was der virtuelle Kontakt versprochen hat, ist die Enttäuschung umso größer, je mehr du dir eingebildet hast.
Als Frage bleibt: Deshalb ein möglichst frühzeitiges persönliches Treffen anstreben? Andererseits sollte man sicher schon mit einem Mindestmaß an "elektr(on)ischem" Austausch eine gewisse Grundlage für ein reales Treffen gelegt haben. Wahrscheinlich kommt es hier, wie bei so vielen Dingen im Leben, auf das rechte Maß an.

4.) Natürlich kann man die Aussichten eines Kontaktes durchaus aufgrund von Mails oder Telefonaten beurteilen - aber leider nur in Gegenrichtung. Will sagen: es kommt in der realen Begegnung seltenst besser als als beim Schreiben oder Telefonieren, aber oft schlimmer!
Ergo: Wenn du schon aus dem Geschriebenen oder am Telefon ein schlechtes Gefühl hast (so wie es z.B. bei mir mal mit ins eigene Gerede verliebten Wortduschen, mal mit wortkargen Klammeräffchen der Fall war), dann kannst du dir ein Treffen besser gleich sparen.


Kommentare

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spinatrabe 06.03.2009 um 22:15

Überlässt du es bitte mir, was ich in mein Weblog schreibe? Danke!
Wie ich in dem von dir angesprochenem Beitrag schreibe: Was schadet es dir, wenn ich schreibe, was ich schreibe?
Schreib dein eigenes Weblog, dann können sich die anderen ein Bild von deiner Persönlichkeit machen. In meinem Weblog gehts darum, dass sich andere ein Bild von meiner Persönlichkeit machen können. Wenn andere ein Bild ihrer Persönlichkeit durch abgespeicherte und hereingeklatschte Glückskeks-Sprüche vermitteln und dir das besser gefällt, dann lies doch das...
 

spinatrabe 06.03.2009 um 22:35

Der interessierte Leser wird vor allen Dingen finden, dass deine gehässigen Kommentare mehr über dich aussagen als über mich.
Traurig, dass es immer noch solche Menschen gibt wie dich, die ihren Nächsten nicht in Frieden sich selbst sein lassen können sondern meinen, ihm ganz ohne Not vorschreiben zu müssen, was er zu tun und zu lassen hat.
 

spinatrabe 06.03.2009 um 22:39

Q.E.D.
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